Galakonzert im Stadttheater Baden
9. Juli 2010

v.l.n.r.: Präsidentin KR Brigitte Jank (Wirtschaftskammer Wien)
3. Preis Oper: Miklós SEBESTYÉN (Ungarn)
1. Preis Oper: Antonio POLI (Italien)
2. Preis Oper: Agnieszka ADAMCZAK (Polen)
Kammerdirektor Mag. Heinz Wollinger (Wirtschaftskammer Wien)
Der Internationale Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb gehört zu den renommiertesten und größten Sängerwettbewerben weltweit und bietet jungen Talenten die Möglichkeit, internationale Kontakte für ihre zukünftige Karriere zu knüpfen. Wie in den vergangenen Jahren finden auch 2010 Vorauswahlen finden in rund 50 Städten auf allen Kontinenten statt.
Eine internationale Jury aus führenden Opermintendanten, sowie Agenten und zahlreiche Medienvertreter haben den Internationale Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb zur „Wallstreet der Kehle“ gemacht.
2010 waren wieder etwa 3000 junge Sängerinnen und Sänger am Start. 151 Sängerinnen und Sänger konnten sich für den Hauptbewerb in Wien qualifizieren. Am stärksten vertreten waren TeilnehmerInnen aus Russland (19) und Südkorea (11). 134 TeilnehmerInnen aus 39 Ländern waren tatsächlich nach Wien gekommen (66 Soprane, 16 Mezzo-Soprane, 1 Alt, 1 Counter-Tenor, 18 Tenöre, 20 Baritone, 6 Bass-Baritone, 6 Bässe) - darunter auch 3 Kandidaten aus Österreich (1 Sopran / 1 Bariton / 1 Bass-Bariton).
Für das Finale im Wiener Rathaus konnten sich 18 Sänger und Sängerinnen qualifizieren (13 für den Bereich Oper, 3 für den Bereich Operette und 2 für Oper UND Operette).
Gefördert von
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1. Preis Oper: Antonio POLI, Tenor, Italien
gestiftet in memoriam KS Teresa Stich-Randall
2. Preis Oper: Agnieszka ADAMCZAK, Sopran, Polen
gestiftet von der Valentin und Anni LEITGEB Stiftung
3. Preis Oper: Miklós SEBESTYÈN, Bass, Ungarn
gestiftet von Dr. El Khalil Binebine
gestiftet von Dr. El Khalil Binebine
1. Preis Operette: Yitian LUAN, Sopran, China
2. Preis Operette: Daria TEREKHOVA, Sopran, Russland
3. Preis Operette: Helena BECSE SZABÒ, Sopran, Slovakei
Kammeroper-Publikumspreis: Antonio POLI, Tenor, Italien
Preis der internationalen Medienjury: Nazanin EZAZI, Sopran, Iran
gestiftet von Jan Meulendijks und Bart Schuil, Amsterdam
Staetshuys Antik Preis Amsterdam: wurde nicht vergeben!
gestiftet von Jan Meulendijks und Bart Schuil, Amsterdam
Bösendorfer-Preis: wurde nicht vergeben!
gestiftet von Bösendorfer Wien
SONDERPREIS DER DEUTSCHEN OPER AM RHEIN DÜSSELDORF-DUISBURG:
Daria TEREKHOVA, Sopran, Russland; Miklós SEBESTYÈN, Bass, Ungarn
SONDERPREIS DES THEATERS ERFURTS: Hana LEE, Sopran, Südkorea
SONDERPREIS DER ESTONIAN NATIONAL OPERA TALLINN: Antonio POLI, Tenor, Italien
SONDERPREIS DES MUSIKTHEATERS IRKUTSK: Olga DEYNEKA-BOSTON, Mezzo-Sopran, Russland
SONDERPREIS DES STADTTHEATERS KLAGENFURT: Dimitrios FLEMOTOMOS, Tenor, Griechenland, Dmitry TRUNOV, Tenor, Russland
SONDERPREIS DER HELIKON OPER MOSCOW: Daria TEREKHOVA, Sopran, Russland; Dmitry TRUNOV, Tenor, Russland
SONDERPREIS DER WASHINGTON NATIONAL OPERA & HOUSTON GRAND OPERA: Luhando QAVE, Bariton, Südafrika
PREIS DER CHAMBRE PROFESSIONNELLE DES DIRECTEURS D´OPERA PARIS: Yitian LUHAN, China
SONDERPREIS DES WIEN TOURISMUS: Juraj HOLLÝ, Tenor, Slowakei
RBT-PREIS MÜNCHEN: Antonio POLI, Tenor, Italien
gestiftet von Jörg Bachmann
PREIS DES VERLAGES „DIE ZEIT“: Musawenkosi NGQUNGWANA, Bass-Bariton, Südafrika
SOROPTIMIST INTERNATIONAL – WIENER CLUBS: Chiara SKERATH, Sopran, Schweiz
OLGA-WARLA-KOLO-PREIS: Chiara SKERATH, Sopran, Schweiz
gestiftet von Olga Warla-Kolo
HANS GABOR-PREIS: Chiara SKERATH, Sopran, Schweiz
gestiftet von Prof. Yasuko Mitsui
MOSKAU-PREIS: Olga DEYNEKA-BOSTON, Mezzo-Sopran, Russland
gestiftet von Alexandr I. Gussev
PREIS FÜR DIE/DEN JÜNGSTE/EN FINALISTIN/EN: Pavol KUBÁN, Bariton, Slovakei
gestiftet von Jan Meulendijks und Bart Schuil, Amsterdam
Wiener
Kammeroper
Fleischmarkt 24
1010 Wien
belvedere@wienerkammeroper.at
Telefon: +43-1-512 01 00
Fax: +43 1 512 01 00 30
Mo–Do: 9.00–18.00 Uhr; Fr: 9.00–15.00 Uh

Mit der Entdeckung und Förderung junger Gesangstalente war Hans Gabor, Gründer und langjähriger Leiter der Wiener Kammeroper, seit Beginn seiner künstlerischen Karriere beschäftigt. So mancher spätere Opernstar betrat unter seiner Führung erstmals die Bretter, die ihm die Welt bedeuten sollten.
Aus diesen Bemühungen entstand das erfolgreiche Konzept eines Gesangswettbewerbes der besonderen Art: Nicht die akademischen Ausbilder, sondern jene Fachleute, die für den Einsatz in der Praxis verantwortlich zeichnen, sollten Begabung und Reife der Sänger/innen beurteilen: Opern- und Festspielintendanten, Musikveranstalter, sowie Repräsentanten der Medienindustrie. Als Beobachter wurden noch Vertreter der Künstleragenturen eingeladen.
So ging 1982 der 1. Belvedere Wettbewerb in Wien über die Bühne.

Die Idee einer seriösen „Sängerbörse“ ohne strenge akademische Ausrichtung setzte sich schnell durch. Anmeldungen aus allen Erdteilen treffen ein. Doch um die Jury nicht zu überfordern, konnte bald nur eine sehr beschränkte Zahl an Bewerbern zugelassen werden. Daher entschloss man sich 1992 zu Vorauswahlen rund um den Globus. Zunächst in 13 verschiedenen Städten, in der Zwischenzeit ist die Anzahl der Städte, in denen Qualifikationen durchgeführt werden, jedoch bereits auf mehr als fünfzig angewachsen. Deren Sieger dürfen zum Wettbewerb in Wien antreten.
Natürlich wäre dies alles ohne die Mithilfe vieler Opernhäuser und Kulturinstitutionen, sowie des österreichischen Außenministeriums organisatorisch nicht zu bewältigen. Nur dank deren Unterstützung konnte sich der Belvedere-Wettbewerb zur größten Sängerbörse der Welt, der „Wallstreet der Kehle“ entwickeln.
Bereits 1988 wird der Wettbewerb, der bis dahin der Oper vorbehalten war, um die Sparte Operette erweitert, 2000 kam noch der Korrepetition-Wettbewerb hinzu.

Immer mehr namhafte Institutionen stifteten Sonderpreise, sei es in Form von Sach- und Geldpreisen oder in Form von konkreten Engagements. Unter ihnen finden sich die Opernhäuser von Barcelona, Mailand, New York, Paris, Oslo und Rom, sowie die Festspiele von Mörbisch. Darüber hinaus gibt es neben den Hauptpreisen noch den begehrten Publikums-Preis, der im Rahmen des öffentlich zugänglichen Abschlusskonzertes im Wiener Rathaus vom Publikum vergeben wird, zu gewinnen.
Den Abschluss bildet traditionell ein Galakonzert mit den Finalisten im Stadttheater Baden. Mit diesen beiden Konzerten wird auch einem interessierten Publikum die Möglichkeit einer ersten Begegnung mit den Stars von morgen geboten.
Seit 1995 trägt der Belvedere Wettbewerb den Namen von Hans Gabor, mit dessen Wirken dieser Wettbewerb untrennbar verbunden ist.

Adriana Kucerová (2005)

Burak Bilgili (2002)

Marina Mescheriakowa (1995)

Detlev Roth (1992)

Angela Gheorghiu (1990)

Egils Silins (1989)

Peter Edelmann (1989)

Maria Bayo (1988)
| 1. Preis | 2. Preis | 3. Preis | |
|---|---|---|---|
| 2009 | Pretty Yende (Sopran, Südafrika) |
Gaston Rivero (Tenor, USA) |
Maria Porubcinova (Sopran, Slowakei) |
| 2008 | Guanqun Yu (Sopran, China) |
Igor Bakan (Bass-Bariton, Litauen) |
Heidi Melton (Sopran, USA) |
| 2007 | Angela Meade (Sopran, USA) |
Yannick-Muriel Noah (Sopran, Canada) |
Roman Shulakov (Tenor, Russland) |
| 2006 | Brian Mulligan (Bariton, USA) | Gerald Thompson (Kontratenor, USA) | Gal James (Sopran, Israel) |
| 2005 | Adriana Kucerová (Sopran, Slovakei) |
Janja Vuletic (Mezzo-Sopran, Kroatien) |
Elena Semenova (Sopran, Russland) Tae-Joong Yang (Bariton, Korea) |
| 2004 | Ilya Kuzmin (Bariton, Russland) | Mihaela Komocar (Sopran, Slowenien) | Marita Solberg (Sopran, Norwegen) |
| 2003 | Laquita Mitchell (Sopran, USA) | Latonia Moore (Sopran, USA) | Irina Lungu (Sopran, Russland) |
| 2002 | Burak Bilgili (Bass, Türkei) |
Tatjana Mazurenko (Sopran, Russland) |
Myung Won Han (Korea, Bariton) |
| 2001 | Woo-Kyung Kim (Tenor, Korea) | (wurde nicht angenommen) | Pavel
Koudinov (Bass, Russland) |
| 2000 | Matthias Rexroth (Kontratenor, Deutschland) | Viktoria Vizin (Mezzo-Sopran, Ungarn) | Adrineh Simonian (Mezzo-Sopran, Österreich) |
| 1999 | Anna
Lorenc (Sopran, Polen) | Tina
Schlenker (Sopran, Deutschland) Caterina Celia Costea (Sopran, Rumänien) |
Jannie Moolman (Tenor, Südafrika) |
| 1998 | Anke Vondung (Mezzo-Sopran, Deutschland) | Rachel Harnisch (Sopran, Schweiz) | Eldar Aliev (Bass, Aserbaidschan) |
| 1997 | Stuart
Skelton (Tenor, Australien) | Seung-Hyun
Jeon (Bass, Korea) | Barbara
Havemann (Sopran, Niederlande) |
| 1996 | Vladimir Atanelishvili (Bariton, Georgien) | Katharine Goeldner (Mezzo-Sopran, USA) | Garry Magee (Bariton, Großbritannien) Andriy Shkurhan (Bariton, Ukraine) |
| 1995 | Marina Mescheriakowa (Sopran, Russland) |
Elisabete Matos (Sopran, Portugal) |
Claudia Mahnke (Mezzo-Sopran, Deutschland) |
| 1994 | Stanislaw Schwez (Bass, Russland) | Louise Walsh (Sopran, Irland) | Martina Rüping (Sopran, Deutschland) |
| 1993 | Anna Rita Taliento (Sopran, Italien) |
Luisa Islam-Ali Zade (Mezzo-Sopran, Russland) | Maxim Michailow (Bass, Russland) |
| 1992 | Detlev Roth (Bariton, Deutschland) | Hee-Joon Yang (Bass, Südkorea) | Carmen Paula
Oprisanu (Mezzo-Sopran, Rumänien) |
| 1991 | Adina-Cristina Nitescu (Sopran, Rumänien) | Albert
Schagidullin (Bariton, Sowjetunion) |
Janice Dixon (Sopran, USA) Regina Nathan (Sopran, Irland) |
| 1990 | Woiciech Drabowicz (Bariton, Polen) | Sedat Öztoprak (Bariton, Türkei) | Angela Gheorghiu (Sopran, Rumänien) Desmond Byrne (Tenor, USA) |
| 1989 | Peter Edelmann (Bariton, Österreich) | Yong Chin (Tenor, Malaysia) Liliana Nichiteanu (Mezzo-Sopran, Rumänien) | Egils
Silins (Bass, UdSSR) Pietro Daalyiski (Bass, Bulgarien) |
| 1988 | Maria Bayo (Sopran, Spanien) | Richard Pal Fink (Bariton, USA) | Izabela Labuda (Sopran, Polen) |
| 1987 | Trond Halstein Moe (Bariton, Norwegen) | Ana-Felicia
Filip (Sopran, Rumänien) Maria Diaconu (Sopran, Rumänien) | Carmen
Anhorn (Mezzo-Sopran, Schweiz) |
| 1986 | Jolanta Wrozyna (Sopran, Polen) | Teodor Ciurdea (Bass, Rumänien) | Helen Bickers (Sopran, USA) Emil Ivanov (Tenor, Bulgarien) |
| 1985 | Carsten Harboe Stabell (Bass, Norwegen) | Kathleen Cassello (Sopran, Italien) Kwan-Dong Kim (Bariton, Korea) | Chihiro Bamba (Sopran, Japan) |
| 1984 | Jieyi
Zhang (Tenor, China) Manhua Zhan (Mezzo-Sopran, China) | Jacek Strauch (Bariton, Großbritannien) | Mariana
Doina Cioromila (Mezzo-Sopran, Rumänien) |
| 1983 | Harrie Peters (Bass, Niederlande) | Angela Denning (Sopran, Australien) | Johann Werner Prein (Bass-Bariton, Österreich) Anton Scharinger (Bariton, Österreich) Ulrike Finder (Mezzo-Sopran, Österreich) |
| 1982 | John Hurst (Tenor, USA) | Berardino Di Domenico (Tenor, Italien) | Jane Mac Kenzie (Sopran, Kanada) |

Arpiné Rahdijan (2002)

Ferdinand von Bothmer (1998)

Silvana Dussmann (1989)

Ildikó Raimondi (1988)
| 1. Preis | 2. Preis | 3. Preis | |
|---|---|---|---|
| 2009 | Pretty Yende (Sopran, Südafrika) |
Sean Panikkar (Tenor, USA) |
Claudia Boyle (Sopran, Irland) |
| 2008 | Naomi O’Connell (Mezzo-Sopran, Irland) |
Noa Danon (Sopran, Israel) |
Vincent Schirrmacher (Tenor, China/Deutschland) |
| 2007 | Angela Meade (Sopran, USA) |
Esther Kretzinger (Sopran, Deutschland) |
Yannick-Muriel Noah (Sopran, Canada) |
| 2006 | Iurie Ciobanu (Tenor, Rumänien) | Ausrine Stundyte (Sopran, Litauen) | Gabor Bretz (Bass, Ungarn) |
| 2005 | Janja
Vuletic (Mezzo-Sopran, Kroatien) | Kinga
Dobay (Mezzo-Sopran, Deutschland) Marianne Gesswagner (Sopran, Österreich) | (wurde nicht vergeben) |
| 2004 | Alice
Goulipian (Sopran, Frankreich) | Hila
Baggio (Sopran, Israel) | Daniela
Dott (Sopran, Deutschland) |
| 2003 | (wurde nicht vergeben) | Michaela
Selinger (Mezzo-Sopran, Österreich) |
Irina Samoilova (Sopran, Russland) |
| 2002 | Arpiné Rahdijan (Sopran, Österreich) | Asli Ayan (Sopran, Türkei) | Maria Lyudko (Sopran, Russland) |
| 2001 | Christiane Kohl (Sopran, Deutschland) |
Debra Fernandes (Sopran, USA) | Katarina
Sokolova-Rauer (Sopran, Tschechien) |
| 2000 | Kristiane Kaiser (Sopran, Österreich) | Julia Vera
Kamenik (Sopran, Österreich) | Joulia
Arsentieva (Sopran, Russland) |
| 1999 | Dietmar Kerschbaum (Tenor, Österreich) | Gundula Peyerl (Sopran, Deutschland) | Dan Chamandy (Tenor, Kanada) |
| 1998 | Romana
Noack (Sopran, Deutschland) | Ferdinand
von Bothmer (Tenor, Deutschland) | — |
| 1997 | (wurde nicht vergeben) | Angela
Kronberger (Sopran, Österreich) |
— |
| 1996 | Marie Devellereau (Sopran, Frankreich) | Petra Chiba (Sopran, Österreich) | Olatz
Saitua-Irbar (Sopran, Österreich) |
| 1995 | Gerhard Siegel (Tenor, Deutschland) | — | — |
| 1994 | Sally Du Randt (Sopran, Südafrika) | — | — |
| 1993 | Althea Maria Papulias (Sopran, Griechenland) | — | — |
| 1992 | Laura Claycomb (Sopran, USA) |
— | — |
| 1991 | (wurde nicht vergeben) | — | — |
| 1990 | Simina Badea (Sopran, Rumänien) |
— | — |
| 1989 | Silvana
Dussmann (Sopran, Österreich) |
— | — |
| 1988 | Ildikó
Raimondi-Szabo (Sopran, Italien/Ungarn) |
— | — |