obsession · schlimmer geht immer
Musiktheater-Raritäten in der Wiener Kammeroper 2010/11

Termine für 2010

Galakonzert im Stadttheater Baden
9. Juli 2010

29. Internationaler Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb 2010

Sieger Oper

Sieger 2010
v.l.n.r.: Präsidentin KR Brigitte Jank (Wirtschaftskammer Wien)
3. Preis Oper: Miklós SEBESTYÉN (Ungarn)
1. Preis Oper: Antonio POLI (Italien)
2. Preis Oper: Agnieszka ADAMCZAK (Polen)
Kammerdirektor Mag. Heinz Wollinger (Wirtschaftskammer Wien)

Der Internationale Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb gehört zu den renommiertesten und größten Sängerwettbewerben weltweit und bietet jungen Talenten die Möglichkeit, internationale Kontakte für ihre zukünftige Karriere zu knüpfen. Wie in den vergangenen Jahren finden auch 2010 Vorauswahlen finden in rund 50 Städten auf allen Kontinenten statt.

Eine internationale Jury aus führenden Opermintendanten, sowie Agenten und zahlreiche Medienvertreter haben den Internationale Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb zur „Wallstreet der Kehle“ gemacht.

2010 waren wieder etwa 3000 junge Sängerinnen und Sänger am Start. 151 Sängerinnen und Sänger konnten sich für den Hauptbewerb in Wien qualifizieren. Am stärksten vertreten waren TeilnehmerInnen aus Russland (19) und Südkorea (11). 134 TeilnehmerInnen aus 39 Ländern waren tatsächlich nach Wien gekommen (66 Soprane, 16 Mezzo-Soprane, 1 Alt, 1 Counter-Tenor, 18 Tenöre, 20 Baritone, 6 Bass-Baritone, 6 Bässe) - darunter auch 3 Kandidaten aus Österreich (1 Sopran / 1 Bariton / 1 Bass-Bariton).

Für das Finale im Wiener Rathaus konnten sich 18 Sänger und Sängerinnen qualifizieren (13 für den Bereich Oper, 3 für den Bereich Operette und 2 für Oper UND Operette).

Gefördert von
Wirtschaftskammer Wien

Hauptpreise OPER

1.  Preis Oper: Antonio POLI, Tenor, Italien
gestiftet in memoriam KS Teresa Stich-Randall

2.  Preis Oper: Agnieszka ADAMCZAK, Sopran, Polen
gestiftet von der Valentin und Anni LEITGEB Stiftung

3.  Preis Oper: Miklós SEBESTYÈN, Bass, Ungarn
gestiftet von Dr. El Khalil Binebine

Hauptpreise OPERETTE

gestiftet von Dr. El Khalil Binebine
                                      
1.  Preis Operette: Yitian LUAN, Sopran, China

2.  Preis Operette: Daria TEREKHOVA, Sopran, Russland

3.  Preis Operette: Helena BECSE SZABÒ, Sopran, Slovakei

Kammeroper-Publikumspreis: Antonio POLI, Tenor, Italien

Preis  der internationalen Medienjury: Nazanin EZAZI, Sopran, Iran
gestiftet von Jan Meulendijks und Bart Schuil, Amsterdam

Korrepetitionspreise

Staetshuys Antik Preis Amsterdam: wurde nicht vergeben!
gestiftet von Jan Meulendijks und Bart Schuil, Amsterdam

Bösendorfer-Preis: wurde nicht vergeben!
gestiftet von Bösendorfer Wien


Sonderpreise 

Sonderpreise der Wettbewerbsjurien für Oper und Operette

SONDERPREIS DER DEUTSCHEN OPER AM RHEIN DÜSSELDORF-DUISBURG:
Daria TEREKHOVA, Sopran, Russland; Miklós SEBESTYÈN, Bass, Ungarn

SONDERPREIS DES THEATERS ERFURTS: Hana LEE, Sopran, Südkorea

SONDERPREIS DER ESTONIAN NATIONAL OPERA TALLINN: Antonio POLI, Tenor, Italien

SONDERPREIS DES MUSIKTHEATERS IRKUTSK: Olga DEYNEKA-BOSTON, Mezzo-Sopran, Russland

SONDERPREIS DES STADTTHEATERS KLAGENFURT: Dimitrios FLEMOTOMOS, Tenor, Griechenland, Dmitry TRUNOV, Tenor, Russland

SONDERPREIS DER HELIKON OPER MOSCOW: Daria TEREKHOVA, Sopran, Russland; Dmitry TRUNOV, Tenor, Russland

SONDERPREIS DER WASHINGTON NATIONAL OPERA & HOUSTON GRAND OPERA: Luhando QAVE, Bariton, Südafrika

PREIS DER CHAMBRE PROFESSIONNELLE DES DIRECTEURS D´OPERA PARIS: Yitian LUHAN, China  

 

Sonderpreise der Beobachter für Sängerengaments an der Wiener Kammeroper

SONDERPREIS DES WIEN TOURISMUS: Juraj HOLLÝ, Tenor, Slowakei

RBT-PREIS MÜNCHEN: Antonio POLI, Tenor, Italien
gestiftet von Jörg Bachmann

PREIS DES VERLAGES „DIE ZEIT“: Musawenkosi NGQUNGWANA, Bass-Bariton, Südafrika

SOROPTIMIST INTERNATIONAL – WIENER CLUBS: Chiara SKERATH, Sopran, Schweiz

OLGA-WARLA-KOLO-PREIS: Chiara SKERATH, Sopran, Schweiz
gestiftet von Olga Warla-Kolo

Sonderpreise der Partner

HANS GABOR-PREIS: Chiara SKERATH, Sopran, Schweiz
gestiftet von Prof. Yasuko Mitsui

MOSKAU-PREIS: Olga DEYNEKA-BOSTON, Mezzo-Sopran, Russland
gestiftet von Alexandr I. Gussev

PREIS FÜR DIE/DEN JÜNGSTE/EN FINALISTIN/EN: Pavol KUBÁN, Bariton, Slovakei
gestiftet von Jan Meulendijks und Bart Schuil, Amsterdam

Kontakt

Wiener Kammeroper
Fleischmarkt 24
1010 Wien
belvedere@wienerkammeroper.at
Telefon: +43-1-512 01 00
Fax: +43 1 512 01 00 30
Mo–Do: 9.00–18.00 Uhr; Fr: 9.00–15.00 Uh

 

Wie der Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb zur größten Sängerbörse der Welt wurde

Mit der Entdeckung und Förderung junger Gesangstalente war Hans Gabor, Gründer und langjähriger Leiter der Wiener Kammeroper, seit Beginn seiner künstlerischen Karriere beschäftigt. So mancher spätere Opernstar betrat unter seiner Führung erstmals die Bretter, die ihm die Welt bedeuten sollten.

Aus diesen Bemühungen entstand das erfolgreiche Konzept eines Gesangswettbewerbes der besonderen Art: Nicht die akademischen Ausbilder, sondern jene Fachleute, die für den Einsatz in der Praxis verantwortlich zeichnen, sollten Begabung und Reife der Sänger/innen beurteilen: Opern- und Festspielintendanten, Musikveranstalter, sowie Repräsentanten der Medienindustrie. Als Beobachter wurden noch Vertreter der Künstleragenturen eingeladen.

So ging 1982 der 1. Belvedere Wettbewerb in Wien über die Bühne.

Bei der Registrierung
Bei der Registrierung

Die Idee einer seriösen „Sängerbörse“ ohne strenge akademische Ausrichtung setzte sich schnell durch. Anmeldungen aus allen Erdteilen treffen ein. Doch um die Jury nicht zu überfordern, konnte bald nur eine sehr beschränkte Zahl an Bewerbern zugelassen werden. Daher entschloss man sich 1992 zu Vorauswahlen rund um den Globus. Zunächst in 13 verschiedenen Städten, in der Zwischenzeit ist die Anzahl der Städte, in denen Qualifikationen durchgeführt werden, jedoch bereits auf mehr als fünfzig angewachsen. Deren Sieger dürfen zum Wettbewerb in Wien antreten.

Natürlich wäre dies alles ohne die Mithilfe vieler Opernhäuser und Kulturinstitutionen, sowie des österreichischen Außenministeriums organisatorisch nicht zu bewältigen. Nur dank deren  Unterstützung konnte sich der Belvedere-Wettbewerb zur größten Sängerbörse der Welt, der „Wallstreet der Kehle“ entwickeln.

Bereits 1988 wird der Wettbewerb, der bis dahin der Oper vorbehalten war, um die Sparte Operette erweitert, 2000 kam noch der Korrepetition-Wettbewerb hinzu.

Immer mehr namhafte Institutionen stifteten Sonderpreise, sei es in Form von Sach- und Geldpreisen oder in Form von konkreten Engagements. Unter ihnen finden sich die Opernhäuser von Barcelona, Mailand, New York, Paris, Oslo und Rom, sowie die Festspiele von Mörbisch. Darüber hinaus gibt es neben den Hauptpreisen noch den begehrten Publikums-Preis, der im Rahmen des öffentlich zugänglichen Abschlusskonzertes im Wiener Rathaus vom Publikum vergeben wird, zu gewinnen.

Den Abschluss bildet traditionell ein Galakonzert mit den Finalisten im Stadttheater Baden. Mit diesen beiden Konzerten wird auch einem interessierten Publikum die Möglichkeit einer ersten Begegnung mit den Stars von morgen geboten.

Seit 1995 trägt der Belvedere Wettbewerb den Namen von Hans Gabor, mit dessen Wirken dieser Wettbewerb untrennbar verbunden ist.

Adriana Kucerová
Adriana Kucerová (2005)

Burak Bilgili
Burak Bilgili (2002)

Marina Mescheriakowa
Marina Mescheriakowa (1995)

Detlev Roth
Detlev Roth (1992)

Angela Gheorghiu
Angela Gheorghiu (1990)

Egils Silins
Egils Silins (1989)

Peter Edelmann
Peter Edelmann (1989)

Maria Bayo
Maria Bayo (1988)

Preisträger Sparte Oper

  1. Preis 2. Preis 3. Preis
2009 Pretty Yende
(Sopran, Südafrika)
Gaston Rivero
(Tenor, USA)
Maria Porubcinova
(Sopran, Slowakei)
2008 Guanqun Yu
(Sopran, China)
Igor Bakan
(Bass-Bariton, Litauen)
Heidi Melton
(Sopran, USA)
2007 Angela Meade
(Sopran, USA)
Yannick-Muriel Noah
(Sopran, Canada)
Roman Shulakov
(Tenor, Russland)
2006 Brian Mulligan
(Bariton, USA)
Gerald Thompson
(Kontratenor, USA)
Gal James
(Sopran, Israel)
2005 Adriana Kucerová
(Sopran, Slovakei)
Janja Vuletic
(Mezzo-Sopran, Kroatien)
Elena Semenova
(Sopran, Russland)
Tae-Joong Yang
(Bariton, Korea)
2004 Ilya Kuzmin
(Bariton, Russland)
Mihaela Komocar
(Sopran, Slowenien)
Marita Solberg
(Sopran, Norwegen)
2003 Laquita Mitchell
(Sopran, USA)
Latonia Moore
(Sopran, USA)
Irina Lungu
(Sopran, Russland)
2002 Burak Bilgili
(Bass, Türkei)
Tatjana Mazurenko
(Sopran, Russland)
Myung Won Han
(Korea, Bariton)
2001 Woo-Kyung Kim
(Tenor, Korea)
(wurde nicht angenommen) Pavel Koudinov
(Bass, Russland)
2000 Matthias Rexroth
(Kontratenor, Deutschland)
Viktoria Vizin
(Mezzo-Sopran, Ungarn)
Adrineh Simonian
(Mezzo-Sopran, Österreich)
1999 Anna Lorenc
(Sopran, Polen)
Tina Schlenker
(Sopran, Deutschland)
Caterina Celia Costea
(Sopran, Rumänien)
Jannie Moolman
(Tenor, Südafrika)
1998 Anke Vondung
(Mezzo-Sopran, Deutschland)
Rachel Harnisch
(Sopran, Schweiz)
Eldar Aliev
(Bass, Aserbaidschan)
1997 Stuart Skelton
(Tenor, Australien)
Seung-Hyun Jeon
(Bass, Korea)
Barbara Havemann
(Sopran, Niederlande)
1996 Vladimir Atanelishvili
(Bariton, Georgien)
Katharine Goeldner
(Mezzo-Sopran, USA)
Garry Magee
(Bariton, Großbritannien)
Andriy Shkurhan
(Bariton, Ukraine)
1995 Marina Mescheriakowa
(Sopran, Russland)
Elisabete Matos
(Sopran, Portugal)
Claudia Mahnke
(Mezzo-Sopran, Deutschland)
1994 Stanislaw Schwez
(Bass, Russland)
Louise Walsh
(Sopran, Irland)
Martina Rüping
(Sopran, Deutschland)
1993 Anna Rita Taliento
(Sopran, Italien)
Luisa Islam-Ali Zade
(Mezzo-Sopran, Russland)
Maxim Michailow
(Bass, Russland)
1992 Detlev Roth
(Bariton, Deutschland)
Hee-Joon Yang
(Bass, Südkorea)
Carmen Paula Oprisanu
(Mezzo-Sopran, Rumänien)
1991 Adina-Cristina Nitescu
(Sopran, Rumänien)
Albert Schagidullin
(Bariton, Sowjetunion)
Janice Dixon
(Sopran, USA)
Regina Nathan
(Sopran, Irland)
1990 Woiciech Drabowicz
(Bariton, Polen)
Sedat Öztoprak
(Bariton, Türkei)
Angela Gheorghiu
(Sopran, Rumänien)
Desmond Byrne
(Tenor, USA)
1989 Peter Edelmann
(Bariton, Österreich)
Yong Chin
(Tenor, Malaysia)
Liliana Nichiteanu
(Mezzo-Sopran, Rumänien)
Egils Silins
(Bass, UdSSR)
Pietro Daalyiski
(Bass, Bulgarien)
1988 Maria Bayo
(Sopran, Spanien)
Richard Pal Fink
(Bariton, USA)
Izabela Labuda
(Sopran, Polen)
1987 Trond Halstein Moe
(Bariton, Norwegen)
Ana-Felicia Filip
(Sopran, Rumänien)
Maria Diaconu
(Sopran, Rumänien)
Carmen Anhorn
(Mezzo-Sopran, Schweiz)
1986 Jolanta Wrozyna
(Sopran, Polen)
Teodor Ciurdea
(Bass, Rumänien)
Helen Bickers
(Sopran, USA)
Emil Ivanov
(Tenor, Bulgarien)
1985 Carsten Harboe Stabell
(Bass, Norwegen)
Kathleen Cassello
(Sopran, Italien)
Kwan-Dong Kim
(Bariton, Korea)
Chihiro Bamba
(Sopran, Japan)
1984 Jieyi Zhang
(Tenor, China)
Manhua Zhan
(Mezzo-Sopran, China)
Jacek Strauch
(Bariton, Großbritannien)
Mariana Doina Cioromila
(Mezzo-Sopran, Rumänien)
1983 Harrie Peters
(Bass, Niederlande)
Angela Denning
(Sopran, Australien)
Johann Werner Prein
(Bass-Bariton, Österreich)
Anton Scharinger
(Bariton, Österreich)
Ulrike Finder
(Mezzo-Sopran, Österreich)
1982 John Hurst
(Tenor, USA)
Berardino Di Domenico
(Tenor, Italien)
Jane Mac Kenzie
(Sopran, Kanada)

Arpiné Rahdijan
Arpiné Rahdijan (2002)

Ferdinand von Bothmer
Ferdinand von Bothmer (1998)

Silvana Dussmann
Silvana Dussmann (1989)

Ildikó Raimondi
Ildikó Raimondi (1988)

Preisträger Sparte Operette

  1. Preis 2. Preis 3. Preis
2009 Pretty Yende
(Sopran, Südafrika)
Sean Panikkar
(Tenor, USA)
Claudia Boyle
(Sopran, Irland)
2008 Naomi O’Connell
(Mezzo-Sopran, Irland)
Noa Danon
(Sopran, Israel)
Vincent Schirrmacher
(Tenor, China/Deutschland)
2007 Angela Meade
(Sopran, USA)
Esther Kretzinger
(Sopran, Deutschland)
Yannick-Muriel Noah
(Sopran, Canada)
2006 Iurie Ciobanu
(Tenor, Rumänien)
Ausrine Stundyte
(Sopran, Litauen)
Gabor Bretz
(Bass, Ungarn)
2005 Janja Vuletic
(Mezzo-Sopran, Kroatien)
 Kinga Dobay
(Mezzo-Sopran, Deutschland)
Marianne Gesswagner
(Sopran, Österreich)
(wurde nicht vergeben)
2004 Alice Goulipian
(Sopran, Frankreich)
Hila Baggio
(Sopran, Israel)
Daniela Dott
(Sopran, Deutschland)
2003 (wurde nicht vergeben) Michaela Selinger
(Mezzo-Sopran, Österreich)
Irina Samoilova
(Sopran, Russland)
2002 Arpiné Rahdijan
(Sopran, Österreich)
Asli Ayan
(Sopran, Türkei)
Maria Lyudko
(Sopran, Russland)
2001 Christiane Kohl
(Sopran, Deutschland)
Debra Fernandes
(Sopran, USA)
Katarina
Sokolova-Rauer
(Sopran, Tschechien)
2000 Kristiane Kaiser
(Sopran, Österreich)
Julia Vera Kamenik
(Sopran, Österreich)
Joulia Arsentieva
(Sopran, Russland)
1999 Dietmar Kerschbaum
(Tenor, Österreich)
Gundula Peyerl
(Sopran, Deutschland)
Dan Chamandy
(Tenor, Kanada)
1998 Romana Noack
(Sopran, Deutschland)
Ferdinand von Bothmer
(Tenor, Deutschland)
1997 (wurde nicht vergeben) Angela Kronberger
(Sopran, Österreich)
1996 Marie Devellereau
(Sopran, Frankreich)
Petra Chiba
(Sopran, Österreich)
Olatz Saitua-Irbar
(Sopran, Österreich)
1995 Gerhard Siegel
(Tenor, Deutschland)
1994 Sally Du Randt
(Sopran, Südafrika)
1993 Althea Maria Papulias
(Sopran, Griechenland)
1992 Laura Claycomb
(Sopran, USA)
1991 (wurde nicht vergeben)
1990 Simina Badea
(Sopran, Rumänien)
1989 Silvana Dussmann
(Sopran, Österreich)
1988 Ildikó Raimondi-Szabo
(Sopran, Italien/Ungarn)