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Wir wünschen viel Vergnügen!
Der Newsletter der Wiener Kammeroper informiert Sie über aktuelle Angebote, Premieren, Spielplan- und Besetzungsänderungen, und vieles mehr.
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Liebe Theater- und Musikfreunde!
Diese Woche ist der 29. Internationale Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in den Räumlichkeiten der Wiener Kammeroper über die Bühne gegangen. Er hat sich zu einem der größten und renommiertesten Sängerwettbewerbe etabliert und bietet jungen Talenten die Möglichkeit, internationale Kontakte für ihre zukünftige Karriere zu knüpfen. Vorauswahlen fanden in den letzten Monaten bereits in zahllosen Städten auf allen Kontinenten statt.
2010 waren wieder etwa 3000 junge Sängerinnen und Sänger am Start. 151 Sängerinnen und Sänger konnten sich für den Hauptbewerb in Wien qualifizieren. Am stärksten vertreten sind TeilnehmerInnen aus Russland (19) und Südkorea (11). Insgesamt sind 134 TeilnehmerInnen aus 39 Ländern in Wien angetreten (66 Soprane, 16 Mezzo-Soprane, 1 Alt, 1 Counter-Tenor, 18 Tenöre, 20 Baritone, 6 Bass-Baritone, 6 Bässe) - darunter auch 3 Kandidaten aus Österreich
(1 Sopran / 1 Bariton / 1 Bass-Bariton).
Im Finalkonzert am Sonntag, den 5. Juli um 12.00 Uhr im Großen Festsaal des Wiener Rathauses können Sie wieder die Stars von morgen erleben, denn bei diesem Konzert werden von der Jury die Hauptpreise vergeben. Wer allerdings den Publikumspreis erhalten soll, können Sie nach dem Konzert selbst bestimmen.
Karten erhalten Sie direkt im Rathaus ab einer Stunde vor dem Finalkonzert !
Kartenpreis: Euro 18,- freie Platzwahl !
Das traditionelle Galakonzert der Preisträger findet am Freitag, den 9. Juli um 19.30 Uhr im Stadttheater Baden bei Wien statt. Die musikalische Leitung übernimmt Daniel Hoyem-Cavazza. Restkarten dafür erhalten Sie ausschließlich beim Stadttheater Baden unter 02252 48547.
Liebe Theater- und Musikfreunde,
noch bis 12. Juni steht unsere Erfolgsproduktion „Il Nascimento dell’ Aurora“ von Tomaso Albinoni auf unserem Spielplan. Altmeister René Clemencic steht an der Spitze seines Consort, die junge Regisseurin Kristine Tornquist hat diese Festa pastorale mit viel Liebe zum Detail subtil in Szene gesetzt und dabei die geheimnisvolle Aura der Allegorie bewahrt. Lassen Sie sich dieses außergewöhnliche Barock-Juwel nicht entgehen!
Letzten Vorstellungen: 3., 5., 8., 10., 12. Juni - Beginn: 19.30 Uhr, Ende: 22.00 Uhr
Schülervorstellung: 11.Juni - Beginn: 10.30 Uhr, Ende: 13.00 Uhr
Tickets: Wiener Kammeroper, 1010 Wien, Fleischmarkt 24, Kasse Mo – Fr 12-18 Uhr,
Tel. +43-1-512 01 00 –77, E-Mail ticket@wienerkammeroper.at
Online-Kartenbestellungen unter www.wienerkammeroper.at
Im Juni zu Gast in der Wiener Kammeroper
Wir möchten Sie auf folgende Benefiz-Veranstaltungen in der Wiener Kammeroper hinweisen
Benefiz für das Haus Malta - Seniorensitz der Malteser in Wien
Perfect Wedding von Robert Hawdon
Schauspiel in englischer Sprache
Mitwirkende: Suzanne Carey, Joanna Godwin-Seidl, Jeannette Skrbensky-Meinl, Lynsey Thurgar; Doug Andrews, Thomas Cook; Inszenierung: Michael Smulik
17., 18. und 19. Juni 2010, jeweils um 19.00 Uhr
Kartenpreis: Euro 50.00 (freie Platzwahl)
Kartenreservierung: Tel.: 0664 923 23 66 (Frau Eva Prasch)
Veranstalter: Art for Charity
Benefiz für die Down Syndrom Ambulanz der Rudolfsstiftung
Ein Special Musical für Special Kids
Mitwirkende: Musical Gruppe "Electric Youth", Special Kids von "IchbinOK"
Stargast: Sandra Pires
21. Juni 2010, Beginn: 19.00 Uhr
Kartenpreis: Euro 18.00 (freie Platzwahl)
Ermäßigungen: Euro 14.00 für Studenten und Senioren; Euro 12.00 für Kinder ab 12 Jahre und Personen mit Behinderung
Karten an der Tageskasse erhältlich oder telefonisch unter (+43-1) 512 01 00 77 bzw. per mail über ticket@wienerkammeroper.at zu bestellen
Veranstalter: Young Artists International
Liebe Theater- und Musikfreunde,
es freut uns, die erfolgreiche Geburt unserer „Albinoni-Produktion“ unter großer Anteilnahme des Publikums am Premierentag des 6. Mai anzeigen zu können. Die Publikums-Reaktionen und ersten Presseberichte bezeugen, dass unser jüngstes Baby – „Il Nascimento dell’ Aurora“ von Tomaso Albinoni prächtig gelungen ist und das Potential hat, sich zu einem erfolgreichen Kassenmagneten zu entwickeln.
Tomaso Albinonis „Il Nascimento dell'Aurora“: entzückend farbenfroh in Musik und Szene. (...) Mit zeitlos poetischen, dort und da mit Augenzwinkern servierten Pointen wird das entzückende Nichts an Handlung ohne Langeweile auf die Bühne gebracht. Die Presse
„Eine barocke Huldigungsoper, eine festa pastorale, zu inszenieren, scheint heute fast unmöglich - umso schöner, dass es in der Kammeroper gelungen ist.“ k2Centrope.com
„Albinonis Fest für die fleischgewordene Göttin Aurora: René Clemencic musiziert prächtig mit seinem Consort, den klangschönen Streichern und einem brillanten Lautenisten. Unter den Sängern fesselt Krisztina Jónás (Dafne) mit glanzvollem Sopran. (... ) Jene, denen es in der Oper nicht nur um Dramatik und Spannung geht, mögen sich dieses Albinoni-Kleinod ansehen.“ Wiener Zeitung
„Musiktheater der Fruchtbarkeit: René Clemencic animiert sein Ensemble zu kultiviertem Originalklang samt effektvoller Ruppigkeit.“ Der Standard „Markus Kuscher sorgte mit seinen bis ins kleinste Detail wunderbar durchdachten Kostümentwürfen für einen überraschenden und wirklich spannenden visuellen Effekt.“ Kronen-Zeitung„Die Kammeroper hat fünf exzellente Sänger aufgeboten.“ Der Neue Merker
Weitere Vorstellungen: 18., 20., 22., 25., 27. Mai, 1., 3., 5., 8., 10., 12. Juni - Beginn: 19.30 Uhr
Schülervorstellungen: 31. Mai & 11.Juni - Beginn: 10.30 Uhr Tickets: Wiener Kammeroper, 1010 Wien, Fleischmarkt 24, Kasse Mo – Fr 12-18 Uhr,
Tel. +43-1-512 01 00 –77, E-Mail ticket@wienerkammeroper.at
Online-Kartenbestellungen unter www.wienerkammeroper.at
Zu Gast in der Wiener Kammeroper sind am 14. Mai Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums Boerhaavegasse. Sie präsentieren ihre Aurora-Version, die im Anschluss an unsere Jugend-Workshops entstanden ist – mit eigener Musik, aber im Bühnenbild des „Originals“.
Víva l'Aurora - Ein musikalisches Fest der HIB
Freitag, 14. Mai 2010, 10.00 Uhr & 18.00 Uhr
Schülerkarten: Euro 5.00; Karten für Erwachsene: Euro 10.00
Gewinnspiel
Bedanken möchten wir uns für Ihre Teilnahme an unserem Gewinnspiel: „Die Pragmatische Sanktion“ sicherte „Maria Theresia“ die Thronfolge.Unter den richtigen Antworten haben wir drei GewinnerInnen gezogen.
- Herr Dieter Schöfnagel
- Frau Claudia Rupp
- Frau Lucyna Wald
Wir gratulieren den Gewinnern recht herzlich und bitten diese, sich mit unserer Kasse (Frau Hajek) in Verbindung zu setzen. Mo – Fr 12-18 Uhr, Tel. 01 / 512 01 00 – 77
Liebe Theater- und Musikfreunde,
nach den Osterfeiertagen haben die Proben für unsere nächste Produktion begonnen, die jetzt schön langsam in die „heiße Phase“ treten. Wir bereiten für Sie „Il Nascimento dell’ Aurora“ vor, eine Festa pastorale des venezianischen Barock-Komponisten Tomaso Albinoni. Wir freuen uns ganz besonders, dass wir René Clemencic, den großen Pionier der authentischen Klangerschließung, mit seinem Clemencic Consort für diese außergewöhnliche Rarität gewinnen konnten.
„Il Nascimento dell’ Aurora“ wurde als diplomatische Grußbotschaft Venedigs an das verbündete Haus Habsburg anlässlich des 20. Geburtstags von Kaiserin Elisabeth Christine in Auftrag gegeben. Die bereits zwei Jahre währende glückliche Ehe mit Karl III (und späteren deutschem Kaiser Karl VI) wurde nur von einem gravierendem Problem überschattet: das Ausbleiben eines dringend benötigten männlichen Thronerben. Ein Problem, das die Regentschaft Karls VI bestimmen und zur „Pragmatischen Sanktion“ führen sollte, womit die Thron-Nachfolge auf deren gemeinsame Tochter - Maria Theresia - sichergestellt wurde.
Kristine Tornquist (Inszenierung), Duncan Hayler (Bühne) und Markus Kuscher (Kostüme) lassen ein faszinierendes und spannendes Stück Festkultur des Barock vor den staunenden Augen des Publikums erstehen. Für die Regisseurin sind die äußeren Umstände der Entstehung gleichsam der Schlüssel ins Innere dieser Festa pastorale. Der Inhalt ist der Anlass, für den sie komponiert wurde. Die Inszenierung wird daher Albinonis Serenata keine Geschichte oder Interpretation überstülpen, sondern ganz im Sinne der höfischen Festoper und der barocken Aufführungstradition symbolhafte Zeichen setzen und mit diesen spielerisch umzugehen versuchen.
Premiere: 6. Mai 2010
Weitere Vorstellungen: 8., 11., 18., 20., 22., 25., 27. Mai, 1., 3., 5., 8., 10., 12. Juni - Beginn: 19.30 Uhr Schülervorstellungen: 31. Mai & 11.Juni - Beginn: 10.30 Uhr
Tickets: Wiener Kammeroper, 1010 Wien, Fleischmarkt 24, Kasse Mo – Fr 12-18 Uhr,
Tel. +43-1-512 01 00 –77, E-Mail ticket@wienerkammeroper.at
Gewinnspiel: Auch diesmal verlosen wir 3x2 Karten für einen Tag ihrer Wahl (ausgenommen Premiere). Sie müssen nur unsere Gewinnfrage richtig beantworten und bis spätestens 30. April an information@wienerkammeroper.at senden.
Unsere Frage: Wodurch sicherte Kaiser Karl VI die Thronnachfolge auf seine Tochter Maria Theresia?
- das Toleranzpatent
- die Pragmatische Sanktion
- das Privilegium Majus
Die Gewinner werden von uns wie immer per e-mail verständigt.
Liebe Theater- und Musikfreunde,
der Komponist Aribert Reimann und das Ensemble der „Gespenstersonate“ konnten sich nach der Premiere der „Gespenstersonate“ vor einem begeisterten Publikum für den lang anhaltenden Beifall bedanken. Keine Alltäglichkeit nach der Aufführung eines zeitgenössischen Werkes.
Aber auch die ersten Presse-Reaktion würdigen die Produktion in den höchsten Tönen:
„Selten hat man in jüngster Zeit in dieser Stadt eine so stimmige Operninszenierung zu sehen bekommen. (...) Das Publikum sitzt und lauscht spürbar gebannt.“ Die Presse
„Ein unglaublich dichter und aufrüttelnder Abend. Prädikat: sehenswert!“ OÖ Nachrichten
„Imponierende Gesamtleistung aller Beteiligten“ Wiener Zeitung
„Farbintensive Wiedergabe. Reimanns spröde, durchsichtig-zerbrechliche Instrumentation kommt perfekt zur Geltung.“ Kronen Zeitung
„Reimanns „Gespenstersonate“ überzeugt an der Wiener Kammeroper. Perfekte Einstimmung auf die bevorstehende Uraufführung der Medea“ Kurier
„ein dramaturgisches Gustostück für Wien" Der Neue Merker
„verdienstvoll, auf Stück und den Komponisten aufmerksam zu machen.“ Österreich
„stimmgewaltige Gespenster“ Vorarlberger Nachrichten
Weitere Rezensionen finden sie übrigens auf unserem Kammeropern-Blog, wo auch alle Rezensionen in voller Länge abrufbar sind!
Die nächsten Vorstellungen: 16., 18., 23., 25. und 27. Februar 2010;
Beginn: 19.30 Uhr, Ende: 21.00 Uhr
Tickets: Wiener Kammeroper, 1010 Wien, Fleischmarkt 24, Kasse Mo – Fr 12-18 Uhr,
Tel. +43-1-512 01 00 –77, E-Mail ticket@wienerkammeroper.at
Online-Kartenbestellungen unter www.wienerkammeroper.at
Bitte nicht vergessen!
Aribert REIMANN über MUSIKTHEATER HEUTE
Gesprächsteilnehmer: Daniel Hoyem-Cavazza, Peter Pawlik
Moderation: Barbara Rett
Mittwoch, 17. Februar 2010, 19.30 Uhr
Ort: Wiener Kammeroper
Kostenlose Zählkarten
Gewinnspiel
Bedanken möchten wir uns für Ihre Teilnahme an unserem Gewinnspiel: Die „Medea“ von Franz Grillparzer wählte Aribert Reimann als Vorlage für seine jüngste Oper.
Unter den richtigen Antworten haben wir drei GewinnerInnen gezogen.
- Frau Gabriela Jiranek
- Frau Ilse Jung
- Frau Ilse Pfeifer
Wir gratulieren den Gewinnern recht herzlich und bitten diese, sich mit unserer Kasse (Frau Hajek) in Verbindung zu setzen. Mo – Fr 12-18 Uhr, Tel. 01 / 512 01 00 – 77
Liebe Theater- und Musikfreunde,
Die Proben zu unserer nächsten Produktion laufen bereits auf Hochtouren. Sie gelten der „Gespenstersonate“ von Aribert Reimann. Der Berliner Komponist – Jahrgang 1936 – zählt zu den führenden (Opern-) Komponisten der Gegenwart. Dramen des skandinavischen Autor August Strindberg wählte Reimann gleich für zwei seiner Opern als Vorlage: „Ein Traumspiel“ (1965) und „Die Gespenstersonate“ (1984). Mit sparsamsten Mitteln ist es dem Komponisten gelungen, für die „Gespenstersonate“ eine beeindruckende Klangwelt zu erschaffen
Die Personen dieses Kammerspiels sind durch schuldhafte Vergehen und das Wissen darum unlösbar aneinander gebunden. Ehebruch, Geldschulden, vorgetäuschte Adeligkeit und andere Verbrechen machen sie sowohl aufeinander angewiesen als auch krank und handlungsunfähig.
Strindbergs „Gespenstersonate“ wurde am 21. Januar 1908 im Intimen Theater Stockholm uraufgeführt. Der Siegeszug dieses Kammerspiels setzte aber erst mit der deutschen Erstaufführung 1916 fast vier Jahre nach Strindbergs Tod in Berlin ein, nicht zuletzt dank der spektakulären Inszenierung Max Reinhardts.
Reimanns „Gespenstersonate“ ist ein gutes Beispiel dafür, wie unbegründet der vielfach erhobene Vorwurf an die Gattung der Literaturoper ist, dass die Komponisten dabei meist nur am Text entlang komponierten, und entlarvt ihn als Gemeinplatz der Opernkritik. Denn das Verhältnis von Text und Musik wird für Reimann wesentlich von der Dynamik und der Energie der Musik bestimmt.
Für Regisseur Peter Pawlik ist es nicht seine erste Auseinandersetzung mit dem Werk. Bereits 1992 inszenierte er es für die Taschenoper. Die magnetische Kraft der Musik hat in all den Jahren – wie er versichert – nichts von seiner Wirkung eingebüßt. Denn Reimann gelingt es, dem Menschen in all seinen Facetten, den guten und den weniger guten, berührenden Ausdruck zu verleihen. Dass die Musik, die diesen zerquälten Seelen gerecht werden will, dabei nicht in herkömmlicher Manier melodisch oder gefällig daherkommen kann, ist für den Regisseur eine Selbstverständlichkeit.
Premiere: 13. Februar 2010; Reprisen: 16., 18., 23., 25. und 27. Februar 2010;
19.30 Uhr, Ende: 21.00 Uhr
Leading Team: Daniel Hoyem-Cavazza (Musikalische Leitung), Peter Pawlik (Inszenierung), Cordelia Matthes (Ausstattung), Christian Weißkircher (Lichtdesign)
Einladung zur Soirée
Aribert Reimann im Gespräch über Musiktheater heute
in Kooperation mit den Wiener Vorlesungen
Mittwoch 17. Februar 2010, 19.30 Uhr in der Wiener Kammeroper
EINTRITT FREI !
Tickets: Wiener Kammeroper, 1010 Wien, Fleischmarkt 24, Kasse Mo – Fr 12-18 Uhr,
Tel. +43-1-512 01 00 –77, E-Mail ticket@wienerkammeroper.at
Online-Kartenbestellungen unter www.wienerkammeroper.at
Gewinnspiel: Auch diesmal verlosen wir 3x2 Karten für einen Tag ihrer Wahl (ausgenommen Premiere). Sie müssen nur unsere Gewinnfrage richtig beantworten und bis spätestens 8. Februar an information@wienerkammeroper.at senden.
Unsere Frage: Welchen österreichischen Autor und welches Drama wählte Aribert Reimann als Vorlage für seine jüngste Oper.
Die Gewinner werden von uns wie immer per e-mail verständigt.Liebe Theater- und Musikfreunde,
SOLD OUT – „ausverkauft“ hieß es vergangene Woche bei den letzten drei Vorstellungen unserer vielbejubelten Offenbach-Produktion. Und jeder, der diese zwei Pretiosen besuchte, war dem Witz Jacques Offenbachs und dem Charme dieser Aufführung erlegen, hatte man doch vergnügliche Stunden in der Wiener Kammeroper verbracht und dabei dennoch viel Nach- und Bedenkliches über die politischen und gesellschaftlichen Zustände (nicht nur) in unserem Land erfahren.
Leider war es auch diesmal so, dass einige Gäste mit ihrem Besuch zu lange gezögert haben, sodass wir einige Platzwünsche leider nicht mehr erfüllen konnten. Unser Tipp: sichern Sie sich frühzeitig Ihre Karten, Reservierungen für alle angekündigten Opernproduktionen sind jederzeit telefonisch oder online über www.wienerkammeroper.at buchbar.
Gastspiel der idance companyDie idance company ist ein integratives Ensemble, das sich für Menschen, die mit Downsyndrom leben, stark macht, diese in ihre Aufführungen integriert und das ihnen so die Möglichkeit gibt, ihre Theaterleidenschaft zum Beruf werden zu lassen. Seien sie deren Publikum und lassen sie die Träume dieser engagierten Truppe zu ihrer Vorstellung werden.
Traumtheater: 22. November, 19.30 Uhr – Wiener Kammeroper
Karten können telefonisch oder per Email über die Kasse der Wiener Kammeroper erworben werden. 01/512 01 00 77 (Mo-Fr 12-18 Uhr), Email ticket@wienerkammeroper.at, keine online-Buchung
Die Gespenstersonate von Aribert Reimann ist nicht nur eine der erfolgreichsten, sondern auch eine der eindrucksvollsten Kammeropern die in den letzten 25 Jahren geschrieben wurden.
Als entschlossener Verfechter der Literaturoper hat Reimann den skandinavischen Autor August Strindberg gleich für zwei seiner Opern zur Vorlage gewählt. „Ein Traumspiel“ (1965) und „Die Gespenstersonate“ (1984). Mit sparsamsten Mitteln ist es dem Komponisten gelungen, eine beeindruckende Klangwelt für die „Gespenstersonate“ zu erschaffen.
Mehr davon in unserem nächsten Newsletter im Dezember
Liebe Theater- und Musikfreunde,
die Wiener Kammeroper hat mit den beiden selten gespielten Offenbach-Einaktern „L’ île Tulipatan“ & „Ba-ta-clan“ einen sensationellen Saisonstart hingelegt.
Die ersten Presse-Reaktionen sprechen für sich:
„Geniale Petitessen ... Diese Aufführung zu versäumen sollte strafbar sein." Wiener Zeitung
„Zum Brüllen komisch. Unbedingte Empfehlung." kulturwoche.at
„Groteske Fantasiewelten" Der Standard
„Satire, Übermut und verkehrte Welt: amüsante Saisoneröffnung in der Wiener Kammeroper." profil
„Das Publikum hat die explodierende Lust am Blödsinn stürmisch gefeiert." Der Neue Merker
„Offenbachs Charme ... So gspaßig es auch zugeht, bleiben doch Hintersinn und boshaft ironische Kommentare des Moralisten spürbar." Kronenzeitung
„Dan Chamandy ist ein überzeugender Herrscher und ein wunderbarer Romboidal, Benjamin Prins in beiden Stücken ein ideal besetzter Narrateur. Milena Gurova, Jeroen de Vaal, Andreas Jankowitsch und Lisa-Maria Jank ergänzen das auf einander abgestimmte, mit Freude agierende Ensemble..." Kurier
Weitere Rezensionen finden sie übrigens auf unserem Kammeropern-Blog, wo auch alle Rezensionen in voller Länge abrufbar sind!
Weitere Vorstellungen: 13., 15., 17., 20., 22., 24., 27., 29., 31. Oktober, 3., 5., 7. November 2009,
Beginn:19.30 Uhr, Ende: ca. 21.30 Uhr
Gewinnspiel
Bedanken möchten wir uns für Ihre Teilnahme an unserem Gewinnspiel: Das „Violoncello“ ist die richtige Antwort.
Unter den richtigen Antworten haben wir drei GewinnerInnen gezogen.
- Herr Anton Fauser
- Frau Bibiana Waltner
- Frau Monika Weiszmann
Wir gratulieren den Gewinnern recht herzlich und bitten diese, sich mit unserer Kasse (Frau Hajek) in Verbindung zu setzen. Mo – Fr 12-18 Uhr, Tel. 01 / 512 01 00 – 77
Liebe Theater- und Musikfreunde,
Willkommen zur neuen Spielzeit in der Wiener Kammeroper! Die Eröffnungsproduktion steht ganz im Zeichen der französischen Belle-Époque-Operette. Seit am 1. September die Proben für Jacques Offenbachs leichtfüßige Musikkomödien „L’île de Tulipatan“ und „Ba-ta-clan“ begonnen haben, verwandeln sich auf der Bühne gestandene Tenöre in zarte Prinzessinnen, kreieren herrschsüchtige Monarchen ihre eigenen fiktiven Staaten, steht die Welt Kopf!
„In beiden Einaktern geht es um Täuschung und Selbsttäuschung, Betrug und Selbstbetrug, kurz und gut um das Rollenspiel, an dem wir Tag für Tag beteiligt sind“ ist der junge flämische Regisseur Waut Koeken von den beiden Einaktern begeistert. Waut Koeken hat sich in seinem Heimatland und in Frankreich bereits einen hervorragenden Ruf erarbeitet und gibt mit dieser Produktion sein Österreich-Debüt. Ganz anders Duncan Hayler. Er ist dank seiner zahlreichen, Arbeiten in unseren Landen bereits wohl bekannt, hat er doch bei den Bregenzer Festspielen, an der Volksoper Wien, an den Vereinigten Bühnen Wiens und nicht zuletzt an der Wiener Kammeroper mit phantasievollen Ausstattungen eindrucksvolle Proben seiner Kunst abgeliefert. Die Musikalische Leitung dieser Produktion liegt in den bewährten Händen von Daniel Hoyem-Cavazza, dem musikalischen Leiter des Hauses.
Premiere: 1. Oktober 2009, weitere Vorstellungen: 3., 6., 8., 10., 13., 15., 17., 20., 22., 24., 27., 29., 31. Oktober, 3., 5., 7. November 2009, 19.30 Uhr
Die Direktoren Isabella Gabor und Holger Bleck präsentieren in den Räumlichkeiten der Österreichischen Gesellschaft für Musik mit dem Leadingteam und Sängern der Eröffnungsproduktion (J. Offenbach) das Programm der neuen Spielzeit 2009/10.
Donnerstag, 24. September 2009, 18.00 Uhr · Ort: Hanuschgasse 3, 1010 Wien - Eintritt frei!
Utopische Inseln und Zwerg-Staaten - Von der Offenbachiade zur Operette
Eine musikalische Soirée von und mit Volker Klotz, mit zahlreichen Musikbeispielen und Sängern der Offenbach-Produktion
Montag, 5. Oktober 2009, 18 Uhr · Ort: Wiener Kammeroper - Eintritt frei!
Volker Klotz Literaturwissenschaftler, Theaterkritiker und Dramaturg. Prof. emer. für Literaturwissenschaft an der Universität Stuttgart. Unter seinen zahlreichen international anerkannten Arbeiten gilt das Handbuch „Operette – Handbuch und Portrait einer unerhörten Kunst“ als DAS Standardwerk in Sachen Operette.
Zu Gast In Radio Stephansdom – Isabella Gabor & Holger Bleck
Die beiden Direktoren der Wiener Kammeroper geben in Gespräch mit Günther Strahlegger eine akustischen Vorschau auf die Saison 2009/10
Freitag, 18. September, 12.03 Uhr – Rubato
Wiener Kammeroper auf 107,3 - „L’île de Tulipatan” & „Ba-Ta-Clan”
Marion Eigl im Gespräch mit Daniel Hoyem-Cavazza (Musikalische Leitung) und Waut Koeken (Inszenierung)
Dienstag, den 29. September, 17.05 Uhr.
Auch diesmal verlosen wir 3x2 Karten für einen Tag ihrer Wahl (ausgenommen Premiere).
Sie müssen nur unsere Gewinnfrage richtig beantworten und bis spätestens 21. September an information@wienerkammeroper.at senden.
Unsere Frage: Welches Instrument spielte Jacques Offenbach?
Die Gewinner werden von uns wie immer per e-mail verständigt.
Liebe Theater- und Musikfreunde,
Es freut uns, Ihnen hiermit unsere Vorhaben der nächsten Spielzeit präsentieren zu können, die erneut ausgewählte Musiktheater-Raritäten vom Barock bis zur Moderne beinhalten.
Kommunikationsprobleme zwischen Regierenden und Regierten. Zwei Familien, die uns weismachen wollen, dass ihr Mädchen ein Bub bzw. ihr Bub ein Mädchen ist. Realitätsverweigerung und Jubel-Huldigungen an des Herrschers Gattin: „Viva l´Aurora, ...viva“. Das sind die Themen der Spielzeit 2009/10, die so allgegenwärtig wie zeitlos harmlos daherkommen. Alles schon gehabt: „Money for nothing and chicks for free“ – „Geld für nichts und Mädels gratis”, ironisierte die britische Popband Dire Straits bereits 1988 die Oberflächlichkeit ihrer Zeit. Nichts ändert sich: der Kongress tanzt ... weiter so.
Das Programm im Überblick
Opéra-bouffe
Jacques Offenbach
L’ île de Tulipatan / Ba-ta-clan
Premiere: 1. Oktober 2009
Musiktheater heute
Aribert Reimann
Die Gespenstersonate
Premiere: 13. Februar 2010
Barockoper
Tomaso Albinoni
Il
Nascimento dell’ Aurora
Premiere: 6. Mai 2010
Schule und Universität
die kunst der stunde
Schul- und Musikvermittlungsprojekte an der Wiener Kammeroper
22. - 26. März 2010
Nähere Informationen zur nächsten Spielzeit finden Sie unter http://www.wienerkammeroper.at/spielplan.de.php
Beim 28. Internationale Hans Gabor Gesangswettbewerb war die 24 jährige Pretty Yende aus Südafrika die große Gewinnerin. Ihr wurde beim Finale im Wiener Rathaus neben den 1. Preis in der Kategorie Oper UND Operette auch der Publikumspreis und der Medienpreis zugesprochen. Wenn Sie unseren Kammeropern-Blog besuchen, können Sie nachhören, mit welcher Arie Pretty Yende Jury und Publikum überzeugen konnte und sich selbst vom Talent und Charme der jungen Südafrikanerin ein Bild machen. Mit dem Galakonzert der Preisträger geht im Stadttheater Baden am Freitag, den 10. Juli der diesjährige Wettbewerb zu Ende.
1. Preis Oper: Pretty YENDE, Sopran, Südafrika
gestiftet in memoriam KS Teresa Stich-Randall
2. Preis Oper: Gaston RIVERO, Tenor, USA
gestiftet von der Valentin und Anni LEITGEB Stiftung
3. Preis Oper: Maria PORUBCINOVA, Sopran, Slowakei
gestiftet von Dr. El Khalil Binebine
Hauptpreise OPERETTE
gestiftet von Dr. El Khalil Binebine
1. Preis Operette: Pretty YENDE, Sopran, Südafrika
2. Preis Operette: Sean PANNIKAR, Tenor, USA
3. Preis Operette: Claudia BOYLE, Sopran, Irland
Kammeroper-Publikumspreis: Pretty YENDE, Sopran, Südafrika
Preis der internationalen Medienjury: Pretty YENDE, Sopran, Südafrika
gestiftet von Jan Meulendijks und Bart Schuil, Amsterdam
Korrepetitionspreise
Staetshuys Antik Preis Amsterdam: Markus APPELT, Deutschland
gestiftet von Jan Meulendijks und Bart Schuil, Amsterdam
Bösendorfer-Preis: Annemarie HERFURTH, Deutschland
gestiftet von Bösendorfer Wien
Die Preisträger der Sonderpreise sowie weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter http://www.wienerkammeroper.at/gesangswettbewerb.de.php
Radio-Tipp: Das Galakonzert der Preisträger mit dem Orchester der Wiener Kammeroper unter Daniel Hoyem-Cavazza wird am 15. August um 20.04 im Radio Niederösterreich übertragen.
Wir wünschen Ihnen einen erholsamen Sommer und würden uns freuen, Sie in der nächsten Spielzeit in der Wiener Kammeroper begrüßen zu dürfen.
Liebe Theater- und Musikfreunde!
Diese Woche startete der 28. Internationale Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbes in den Räumlichkeiten der Wiener Kammeroper. Er hat sich zu einem der größten und renommiertesten Sängerwettbewerbe etabliert und bietet jungen Talenten die Möglichkeit, internationale Kontakte für ihre zukünftige Karriere zu knüpfen. Vorauswahlen fanden in den letzten Monaten bereits in zahllosen Städten auf allen Kontinenten statt. 158 Sängerinnen und Sänger konnten sich für den Hauptbewerb in Wien qualifizieren. Am stärksten vertreten sind Teilnehmer aus Russland (17) und Südkorea (15), gefolgt von Armenien (8) und den USA (7). Erstmals seit vielen Jahren war auch Südafrika wieder mit einer Vorauswahl in Kapstadt vertreten und schickt 4 Sänger/Innen in den Hauptbewerb. Insgesamt treten im Jahr 2009 143 Teilnehmer aus 40 Ländern in Wien an (74 Soprane, 17 Mezzo-Soprane, 4 Counter-Tenöre, 19 Tenöre, 17 Baritone, 6 Bass-Baritone, 6 Bässe). Unter ihnen sind auch 3 Kandidaten aus Österreich (2 Soprane / 1 Tenor).
Im Finalkonzert am Sonntag, den 5. Juli um 12.00 Uhr im Großen Festsaal des Wiener Rathauses können Sie wieder die Stars von morgen erleben, denn bei diesem Konzert werden von der Jury die Hauptpreise vergeben. Wer allerdings den Publikumspreis erhalten soll, können Sie nach dem Konzert selbst bestimmen. Karten erhalten Sie unter +43 1 512 01 00 77, an der Tageskassa der Wiener Kammeroper oder direkt im Ratshaus ab einer Stunde vor dem Finalkonzert bzw. via Internet http://www.wienerkammeroper.at/karten-gesangswettbewerb.de.php .
Das traditionelle Galakonzert der Preisträger findet am Freitag, den 10. Juli um 19.30 Uhr im Stadttheater Baden bei Wien statt. Die musikalische Leitung übernimmt Daniel Hoyem-Cavazza. Restkarten dafür erhalten Sie ausschließlich beim Stadttheater Baden unter 02252 48547.
Dank Ihrem Interesse und Ihrer Bereitschaft, uns auf unseren musikalischen Entdeckungsreisen zu begleiten, freuen wir uns über eine Gesamtauslastung von 85,53 % in der vergangenen Spielzeit. Dafür ein herzliches Dankeschön!
Das Programm der nächsten Spielzeit finden Sie in den nächsten Tagen auf unserer Website. Mehr davon in unserem Sommer-Newsletter, der Sie nächste Woche erreichen wird.
Liebe Theater- und Musikfreunde!
„Jubel für Britten“, „Brittens Owen Wingrave in einer exemplarischen Aufführung“ „eine Rarität, die unter die Haut geht“. Nicht nur das Publikum, auch die Presse ist – wie die ersten Rezensionen zeigen – von Werk und Produktion der österreichischen Erstaufführung von Benjamin Brittens Spätwerk „Owen Wingrave“ schwer beeindruckt und begeistert. Pausenlose hundert Minuten nie nachlassender Spannung und beklemmender Intensität hinterlassen in der Tat einen bleibenden Eindruck und sind für Mitwirkende und Publikum eine große, aber sich lohnende Herausforderung.
Weitere Pressestimmen finden Sie auf unserem aktuellen Blog der Wiener Kammeroper. Besuchen Sie ihn doch einmal und schreiben Sie uns in einem Kommentar ihre Meinung zu der Aufführung von „Owen Wingrave“ an der Wiener Kammeroper. http://wienerkammeroper.blogspot.com/
„Owen Wingrave“ ist neben seinem „War Requiem“ Brittens eindringlichstes pazifistisches Bekenntnis. Als Britten Anfang April 1969 mit der Komposition der neuen Oper beginnt, tobt der Krieg in Vietnam. Die Proteste gegen diesen Krieg nehmen in aller Welt zu.
Britten konzipierte "Owen Wingrave" sowohl als Fernseh- wie auch als Bühnenstück; die Verfilmung ging der Bühnenpremiere in London voraus und wurde 1971 erstmals ausgestrahlt. Die Kammerfassung von David Matthews wurde 2007 im Linbury Theatre des Royal Opera House Covent Garden, London, uraufgeführt.
Weitere Vorstellungen: 30. Mai, 2., 4., 6., 9., 11., 13., 16., 18. Juni 2009
Karten: ticket@wienerkammeroper.at oder unter
http://www.wienerkammeroper.at/karten.de.php
Tageskasse: Mo – Fr 12-18 Uhr, Tel. (+43-1-) 512 01 00 -77
Gewinnspiel
Bedanken möchten wir uns für Ihre Teilnahme an unserem Gewinnspiel. „The Turn of the Screw“ ist die richtige Antwort. Diese 1954 uraufgeführte Kammeroper Benjamin Brittens basiert auch auf einer Vorlage von Henry James.
Unter den richtigen Antworten haben wir drei GewinnerInnen gezogen.
- Herr Dieter Kiessling
- Frau Elisabeth Koller
- Frau Leopoldine Tanzberger
Wir gratulieren den Gewinnern recht herzlich und bitten diese, sich mit unserer Kasse (Frau Hajek) in Verbindung zu setzen. Mo – Fr 12-18 Uhr, Tel. 01 / 512 01 00 – 77
AKTUELL: bloggen mit der Wiener Kammeroper unter http://wienerkammeroper.blogspot.com/ Wir wünschen dabei viel Vergnügen.Liebe Theater- und Musikfreunde!
Die Proben zu unserer nächsten Produktion laufen auf Hochtouren. Sie gelten „Owen Wingrave“ einem nur wenig bekanntem Werk von Benjamin Britten, das wir Ihnen ab 23. Mai 2009 im Rahmen der Reihe „Unerhört Neu Gehört“ als österreichische Erstaufführung in der Kammerfassung von David Matthews präsentieren können. In dieser Reihe rufen wir ihnen ja große Meisterwerke der jüngeren Vergangenheit in Erinnerung, die zu Unrecht noch keinen Platz im Standardrepertoire gefunden haben, oder Stücke, die noch nie in einer Kammerbesetzung aufgeführt wurden.
„Owen Wingrave“ ist neben seinem „War Requiem“ Brittens eindringlichstes pazifistisches Bekenntnis. Als Vorlage zu seiner vorletzten Oper diente Britten eine Erzählung von Henry James. Bereits seine Kammeroper „The Turn of the Screw“ (1954) basierte auf einem Werk dieses amerikanischen Erfolgsautors. Als Britten Anfang April 1969 mit der Komposition der neuen Oper beginnt, tobt der Krieg in Vietnam. Die Proteste gegen diesen Krieg nehmen in aller Welt zu.
Britten konzipierte "Owen Wingrave" sowohl als Fernseh- wie auch als Bühnenstück; die Verfilmung ging der Bühnenpremiere in London voraus und wurde 1971 erstmals ausgestrahlt. Die Kammerfassung von David Matthews wurde 2007 im Linbury Theatre des Royal Opera House Covent Garden, London, uraufgeführt.
Nicola Raab, die bereits mehrmals mit großem Erfolg an der Wiener Kammeroper inszenierte (erinnert sei nur an „Moskau, Moskau“ von Dimitri Schostakowitsch), kehrt an das Haus am Fleischmarkt zurück, die musikalische Leitung liegt in den Händen von Daniel Hoyem-Cavazza, dem musikalischen Leiter des Hauses.
Das Leading Team sieht nun seine Aufgabe primär darin „die versteckten Qualitäten dieses nur wenig bekannten Werkes zu entdecken, neue hinzuzufügen und ans Licht zu bringen in der Konzentration des Raumes und der Mittel.“
Premiere: 23. Mai 2009,
Weitere Vorstellungen: 26., 28., 30. Mai; 2., 4., 6., 9., 11., 13., 16., 18. Juni 2009
Gewinnspiel: Auch diesmal verlosen wir 3x2 Karten für einen Tag ihrer Wahl (ausgenommen Premiere). Sie müssen nur unsere Gewinnfrage richtig beantworten und bis spätestens 18. Mai an information@wienerkammeroper.at senden.
Unsere Frage: Welche Oper von Benjamin Britten basiert noch auf eine Vorlage von Henry James?
Die Gewinner werden von uns wie immer per e-mail verständigt.
Liebe Theater- und Musikfreunde!
Mit einer sensationellen Gesamt-Auslastung von 99, 42 % ist am vergangenen Wochenende die Aufführungsserie der „Le pescatrici“ von Joseph Haydn zu Ende gegangen. Selbst die kurzfristig eingeschobene Zusatzvorstellung hatte eine Auslastung von nahezu 100 %. Herzlichen Dank an unser Publikum für seine ungebrochene Entdeckerfreude!
Wollen Sie die Musical-Version der „pescatrici“ kennen lernen, dürfen wir Sie nochmals auf die Aufführungen im Festsaal des BG & BRG Boerhaavegasse 15 verweisen. Angeregt durch die Workshops der Wiener Kammeroper haben SchülerInnen ihre eigen Version dieser Haydn-Oper kreiert. 20. (19 Uhr), 21. und 22. April (10.30 Uhr).
Verlängerung. Die Ausstellung mit Schüler-Arbeiten, die im Rahmen des Schülerworkshops „die kunst der stunde“ entstanden sind, wurde übrigens wegen des großen Erfolges bis 10. April verlängert. Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Dr. Ignaz-Seipel-Platz 2, 1010 Wien. Öffnungszeiten: Mo-Fr 8-18 Uhr.
Die nächste Eigenproduktion der Wiener Kammeroper wird einem Spätwerk von Benjamin Britten gewidmet sein. „Owen Wingrave“ ist neben seinem „War Requiem“ Brittens eindringlichstes pazifistisches Bekenntnis. Britten zeigt in diesem Spätwerk, das in den Jahren 1969/70 vor dem Hintergrund der weltweiten Proteste gegen den Vietnamkrieg entstanden ist, eindrucksvoll die Hässlichkeit, Brutalität und Schrecklichkeiten des Krieges und der Traditionen, die ihn begünstigen.
Britten konzipierte "Owen Wingrave" sowohl als Fernseh- wie auch als Bühnenstück; die Verfilmung ging der Bühnenpremiere in London voraus und wurde 1971 erstmals ausgestrahlt. Die Kammerfassung von David Matthews wurde 2007 im Linbury Theatre des Royal Opera House Covent Garden, London, uraufgeführt.
Premiere: 23. Mai 2009, weitere Vorstellungen: 26., 28., 30. Mai; 2., 4., 6., 9., 11., 13., 16., 18. Juni
Freunde der Wiener Staatsoper zu Gast in der Kammeroper. Sonntag, 19. April, 11.00 Uhr Künstlergespräch mit KS Ileana Cotrubas; Moderation: Thomas Dänemark. Karten ausschließlich direkt bei den Freunden der Wiener Staatsoper!Liebe Theater- und Musikfreunde!
„Ein äußerst gelungener Beitrag zum Haydn-Jahr“. „Großer Jubel für eine sehr gelungene Produktion“. „Eine gelungene Wiederentdeckung“. Das sind nur einige der Headlines zu unserer jüngsten Produktion: Mit „Le pescatrici“ kann Ihnen die Wiener Kammeroper einmal mehr eine Rarität präsentieren, von deren (musikalischen) Qualitäten wir - wie sich zeigt - zu Recht überzeugt waren.
Denn unser Publikum – angelockt nicht zuletzt von den euphorischen Kritiken – stürmt die Aufführungen derart, dass für diese Aufführungsserie nur mehr wenige Restkarten erhältlich sind.
Wir haben uns daher zu einer Zusatzvorstellung am 20. März entschlossen, zu der Sie ab sofort Karten erweben können.
Weitere Vorstellungen: 5., 7., 10., 12., 14., 17. (10.30 Uhr), 19., 20. (NEU), 21. März, Beginn: 19.30 Uhr
Der Ansatz des Regisseur Peter Pawliks das auf einem Libretto Carlo Goldonis basierende dramma giocoso in die Gegenwart zu verlegen, wird mehrheitlich goutiert.
„Als durchaus gelungen darf die Transferierung des Stoffes in die Gegenwart gelten. Die Fischersleut leiden an der Wirtschaftskrise, treten in Streik, die Frauen verkaufen sogar ihre Körper, um überleben zu können. (...) Perlende Koloraturen in beziehungsschwangeren Duetten werden zu erotischen Tönen umgedeutet.“ (Die Presse)
„Regisseur Peter Pawlik hat der 1770 uraufgeführten Oper von Joseph Haydn einen heutigen Mantel verpasst, der ganz vergessen lässt, dass es sich um ein von der Form her steifes Werk handelt, das ganz dem barocken Abfolgeschema von Da-capo-Arie und Rezitativ folgt.“ (Die Furche)
Dem Regisseur ist es offenbar in der Tat gelungen, die standardisierte Abfolge der einzelnen Arien aufzubrechen und in einen kurzweiligen, unterhaltsamen Abend zu verwandeln:
„Ideenreichtum, freche Personenzeichnung und –führung und unzähligen Gags lassen keinerlei Langeweile aufkommen.“ (Kleine Zeitung)
„Pawlik inszeniert die ernüchternden Verhältnisse lebendig und präzise“ (Der Standard)
„Ein unterhaltsames Spiel um Gefühle, Eitelkeiten, Geldgier.“ (Kronen-Zeitung)
Nicht weniger wird aber auch das überaus hohe musikalische Niveau der Aufführung gepriesen:
„Eine wichtig Komponente für das Gelingen war der Dirigent Daniel Hoyem-Cavazza, der ein ganz großes Gespür für den Stil des Komponisten bewies“ (Der Neue Merker)
„Daniel Hoyem-Cavazza hat dies mit dem gut gelaunten Orchester des Hauses perfekt und stilsicher realisiert. Jennifer Davison und Auxiliadora Toledano wetteiferten mit quellfrischen Sopranen und kokettem Spiel. Von ihren tenoralen Verehrern gefielen Leif Aruhn-Solén mit leichten Koloraturen, José Aparicio mit kraftvoller Lyrik“ (Wiener Zeitung)
„Spielfreudig, mit jungen, unverbrauchten Stimmen das Ensemble, das hohen virtuosen Anforderungen fast vollständig gerecht wird“ (Kleine Zeitung)
„...das Orchester unter dem souveränen Daniel Hoyem-Cavazza spielt die hübsche Musik ungemein frisch. Dazu kommt ein junges, spielfreudiges Ensemble, das größtenteils auch stimmlich nichts zu wünschen übrig lässt Das Ergebnis ist eine musikalisch ansprechende, spritzige Aufführung, manchmal urkomisch, manchmal bitterböse, die Carlo Goldonis mitunter durchaus frivoles Libretto mit einem Szenario der Gegenwart verbindet“ (Die Furche)
Sichern Sie sich rechtzeitig ihre Karten zu diesem außergewöhnlichen Erlebnis!Liebe Theater- und Musikfreunde!
Die Proben der „Le pescatrici“ von Joseph Haydn sind in der heißen Phase. Das heißt das Bühnenbild ist weitgehend fertig, und die ersten Bühnenorchesterproben haben bereits stattgefunden. Und die Proben bestätigen uns in der Ansicht, dass die Oper „Le pescatrici“ vollkommen zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist.
Zu Beginn der vergangenen Woche nützten Schülerinnen der GRG 3, Boerhaavergasse 15 die Möglichkeit zu einem Probenbesuch. Regisseur Peter Pawlik gab ihnen eine kurze Einführung in das Werk und erklärte ihnen die Aufgaben eines Regisseurs. Die Schülerinnen waren allerdings bereits bestens vorbereitet, erarbeiten sie doch selber gerade ein Musical „Die Fischerinnen“. Die Idee dazu lieferte ihnen der Jugend-Workshop „die kunst der stunde“ in der Wiener Kammeroper!
Le pescatrici – Die Fischerinnen
Dramma giocoso in 3 Akten nach einem Libretto von Carlo Goldoni
Herausgegeben von H.C. Robbins Landon
Vor-Premiere: 19. Februar 2009, 11.00 Uhr; Premiere: 21. Februar 2009
Weitere Vorstellungen: 24., 26., 28. Februar; 3., 5., 7., 10., 12., 14., 17. (10.30 Uhr), 19., 21. März
Beginn: 19.30 Uhr
„die kunst der stunde“ für Joseph Haydn. Herzlich einladen wollen wir Sie zur Eröffnung der Ausstellung mit Schüler-Arbeiten, die im Rahmen der Schülerworkshops „die kunst der stunde“ entstanden sind.
Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Dr. Ignaz-Seipel-Platz 2, 1010 Wien. Ausstellungseröffnung: 19. Februar 2009 um 14 Uhr
Öffnungszeiten: Mo-Fr 8-18 Uhr. Zu besichtigen bei freiem Eintritt bis Mitte März 2009.
Einladung zu einem Haydn-Roundtable in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und den Wiener Vorlesungen in der Wiener Kammeroper, 23. Februar, 18.00 Uhr
Wie vervollständigt man ein Fragment? Zwischen historischer Rekonstruktion und Gegenwartsbezug – ein Podiumsgespräch mit Gernot Gruber, Daniel Hoyem-Cavazza, Peter Pawlik und Christine Siegert. Moderation: Walburga Litschauer Musik: Anna Pierard (Mezzo-Sopran), Sebastian Huppmann (Bariton), Tatjana Kandyba (Klavier). Anhand von ausgewählten Musikbeispielen wird sowohl der fragmentarische als auch der vollendete Zustand einzelner Arien vorgestellt. Eintritt frei!
Gewinnspiel
Bedanken möchten wir uns für Ihre Teilnahme an unserem Gewinnspiel. „Carlo Goldoni“ ist die richtige Antwort. Goldoni verfasste zahlreiche Opern-Libretti. Viele der von ihm verfassten Textbücher, namentlich diejenigen aus der Zusammenarbeit mit Galuppi, wurden - entgegen der sonstigen Praxis in der Opera buffa - mehrfach neuvertont u.a. von Tozzi, Dittersdorf, Haydn, Mozart, Paisiello, Portugal, Piccini, Salieri und Cimarosa. Goldoni war der erste, der den Terminus dramma giocoso konsistent als Gattungsbezeichnung verwendete, und sein Verständnis dieses Begriffs als Mischung verschiedener Rollentypen von serio bis buffo wurde stilbildend für andere Librettisten wie zum Beispiel Lorenzo Da Ponte.
Unter den richtigen Antworten haben wir drei GewinnerInnen gezogen.
- Frau Martina Fleischer
- Herr Pavel B. Jiracek
- Herr Lutz Schwarz
Wir gratulieren den Gewinnern recht herzlich und bitten diese, sich mit unserer Kasse (Frau Hajek) in Verbindung zu setzen. Mo – Fr 12-18 Uhr, Tel. 01 / 512 01 00 – 77
Liebe Theater- und Musikfreunde!
Das Haydn-Jahr startet bei uns in der Wiener Kammeroper! Und zwar mit einer ganz besonderen Rarität: „Le pescatrici“ („Die Fischerinnen“) – einer so gut wie vergessenen Oper des Jahresregenten 2009.
Dass dieses Meisterwerk so in Vergessenheit geraten konnte, hat keine musikalischen Gründe, sondern sind in einem Brand auf Schloss Esztherháza zu suchen, bei dem Teile der Partitur ein Raub der Flammen wurden.
Der Haydn-Forscher H.C. Robbins Landon und der österreichische Komponist Karl Heinz Füssl haben zu Beginn der 1960er Jahren eine bühnentaugliche Fassung erstellt, wobei einige Teile (insbesondere im 2. Akt) im Stile Haydns rekonstruiert werden mussten. Diese Fassung wurde 1965 beim Holland Festival erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Die Wiener Kammeroper stellt nun diese Fassung der „Le pescatrici“ erstmals in Wien zur Diskussion.
Die Produktion liegt in den Händen von Daniel Hoyem-Cavazza (Musikalische Leitung) und Peter Pawlik (Inszenierung) – ein bewährtes, eingeschworenes Team, das an unserem Haus bereits unter anderen Händels „Agrippina“ und zuletzt Janáčeks „Schlaues Füchslein“ zum Erfolg geführt hat. Eine junge, vielversprechende Sängerschar erwartet Sie, darunter „Heimkehrer“ wie Jennifer Davison („Schlaues Füchslein“) und José Aparicio („Rita“, „L’ oca del Cairo“).
Vor-Premiere: 19. Februar 2009, 11.00 Uhr; Premiere: 21. Februar 2009
Weitere Vorstellungen: 24., 26., 28. Februar; 3., 5., 7., 10., 12., 14., 17. (10.30 Uhr), 19., 21. März
Beginn: 19.30 Uhr
Einladung zu einem Haydn-Roundtable in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und den Wiener Vorlesungen in der Wiener Kammeroper, 23. Februar, 18.00 Uhr
Wie vervollständigt man ein Fragment? Zwischen historischer Rekonstruktion und Gegenwartsbezug – ein Podiumsgespräch mit Gernot Gruber, Daniel Hoyem-Cavazza, Peter Pawlik und Christine Siegert. Moderation: Walburga Litschauer
Eintritt frei!
NEU: bloggen mit der Wiener Kammeroper unter http://wienerkammeroper.blogspot.com/
Wir wünschen dabei viel Vergnügen.
Gewinnspiel: Auch diesmal verlosen wir 3x2 Karten für einen Tag ihrer Wahl (ausgenommen Premiere). Sie müssen nur unsere Gewinnfrage richtig beantworten und bis spätestens 14. Februar an information@wienerkammeroper.at senden.
Unsere Frage: Wer verfasste die Libretto-Vorlage zu den „Le pescatrici“?
Die Gewinner werden von uns wie immer per e-mail verständigt.